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26.02.2020 14:38 Alter: 102 days
Kategorie: Energiewende
Von: Ronald Forberger

20. E-WORLD ENERGY & WATER SETZT NEUE BESTMARKEN

Es war eine sehr erfolgreiche E-world“, so Oliver P. Kuhrt, Geschäftsführer der Messe Essen. „Die Branche sucht und findet in Essen greifbare Lösungen für die Energieversorgung der Zukunft. 74 Prozent der Fachbesucher sind Entscheider. Das unterstreicht die Bedeutung der E-world für den europäischen Energiesektor“.


E.ON Stand E-world: E.ON und Volkswagen Group Components schließen Partnerschaft für ultraschnelles Laden von E-Autos und präsentieren neues Ladesystem. Foto: MESSE ESSEN

Zu ihrem 20. Jubiläum präsentierte sich Europas Leitmesse der Energiewirtschaft auf der Messe Essen einmal mehr als der Impulsgeber für die Branche. Auf der E-world energy & water zeigten 813 Austeller – eine neue Bestmarke – aus 25 Nationen den erneut über 25.000 Besuchern ihre Innovationen rund um die Energieversorgung.

Digitale Lösungen im Fokus

Ob internationaler Konzern, regionaler Energieversorger oder Start-up, sie alle setzen auf eine smarte und grüne Energiewende. Experten aus Wirtschaft, Politik und Verbänden tauschten sich drei Tage lang über Chancen und Herausforderungen aus und informierten sich über neue Lösungen.

Sicher, grün und bezahlbar soll die Energieversorgung der Zukunft sein. Unternehmen zeigten auf der Messe, wie Produzenten und Verbraucher effizient miteinander vernetzt werden können, damit der Energieverbrauch minimiert wird. Dazu gehörten intelligente Steuersysteme für Energieversorgungsunternehmen, flexible Batteriespeicher oder auch Adapter für Wasser- oder Stromzähler, die Daten einfach und komfortabel aufs Smartphone übermitteln. Zu sehen waren ebenso smarte Straßenlaternen mit W-LAN-Funktion, Kohlendioxid-Messgerät, Parkraumanzeige und E-Bike-Ladefunktion.

Plattform für junge Unternehmen und Branchennachwuchs

Die Messebesucher kamen unter anderem von Energieversorgern, Stadtwerken und Dienstleistungsunternehmen. Ihr besonderes Interesse galt den Neuheiten. Die fanden sie vor allem im Ausstellungsbereich Innovation, der mit 130 Ausstellern so groß war wie noch nie. Hier zeigten junge Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Start-ups ihre Ideen für die Energieversorgung von morgen.

Ein Speed-Dating vermittelte zudem wertvolle Kontakte zwischen Unternehmensgründern und interessierten Investoren. Auf den Branchennachwuchs legten die Veranstalter der Fachmesse ebenfalls ein besonderes Augenmerk. So brachte das Karriereforum am Messe-Donnerstag Studenten, Absolventen und Young Professionals mit Unternehmen zusammen.

Konferenzen lieferten weitere Ansätze für die Energiewende

Impulse gingen zudem vom Rahmenprogramm aus. Im messebegleitenden Kongress gaben Experten ihr Wissen weiter, darunter zu Themen wie „Wasserstoff – Lösungsansätze zur Energiewende“, „Dekarbonisierung der Wärmeerzeugung“ oder „Glasfaser“. Zudem gab es in den themenspezifischen Foren „Smart Tech“, „Innovation“, „Energy Transition“ und „Trading & Finance“ Vorträge und Diskussionen direkt in den Messehallen.

Den Auftakt am ersten Messetag gab der Kongress der EnergieAgentur.NRW mit rund 700 deutschen und internationalen Teilnehmern. EANRW-Geschäftsführer Dr. Frank-Michael Baumann: „Schwerpunktthema in diesem Jahr war die Bedeutung von Energielösungen für Smart Cities. Dazu braucht es integrierte Versorgungskonzepte, die Strom, Wärme und Mobilität zusammen betrachten. Unser 24. Fachkongress Zukunftsenergien hat das Thema umfassend betrachtet und zu einer breiten Vernetzung der Entscheidungsträger für zukunftsfähige Energielösungen für Städte beigetragen.“