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15.02.2016 11:28 Alter: 2 yrs
Kategorie: Energiewende

Wir sind uns der Verantwortung für die sensiblen Daten bewusst

Der Rollout intelligenter Messsysteme soll 2017 starten. Mit dem Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende hat der Gesetzgeber, ausgehend von den früheren Verordnungen, die schon lange erwartete gesetzliche Grundlage für den Rollout der Smart Meter geschaffen und damit gleichzeitig die Roadmap vorgegeben.


Foto und Grafik: TMS

Thüga MeteringService GmbH (TMS) mit Sitz in Naila ist für einen solchen Rollout optimal gerüstet. Peter Hornfischer, Geschäftsführer von TMS weiß um die Herausforderungen und die Verantwortung an Messstellenbetrieb und künftige Gateway Administration.

Herr Hornfischer, ist Thüga MeteringService auf die Gateway-Administration vorbereitet?

Gesetzliche Vorgaben rund um die Einführung von intelligenten Messsystemen nicht nur als Pflicht, sondern als Chance für neues Geschäft begreifen – diese Aufgabe steht jetzt aktuell als Aufgabe für Energieversorger.

Als Begleiter digitaler Unternehmensentwicklung unterstützt Thüga MeteringService (TMS) seit längerem Unternehmen der Energiewirtschaft beim Einstieg in dieses Zukunftsthema. Denn sowohl an die Herstellung als auch an Installation und Betrieb der neuen, intelligenten Messsysteme hohe Anforderungen gestellt. Besonders für die Gateway- Administration, die die Messstellenbetreiber innehaben, ist der Anforderungskatalog hoch.

Wir haben uns als MeteringService schon früh mit den neuen Herausforderungen beschäftigt und bieten Lösungen an, damit die Kunden den zukünftigen Ansprüchen an den Messstellenbetrieb auch gerecht werden können. Die Entwicklung von Smart Meter Gateways ist so weit vorangeschritten, dass nun erste Geräte für Testzwecke zur Verfügung stehen.

Die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) im „7 Eckpunktepapier“ vom 09.02.2015 geforderte Testphase für Smart Meter Gateways kann jetzt beginnen. Hier bieten wir den Energieversorgern Pilotprojekte an, damit sich diese zeitnah und rechtzeitig mit der Technik und vor allem mit den neuen Prozessen auseinandersetzen können.

Was kennzeichnet ein solches Pilotprojekt?

Das Pilotprojekt wurde als „All-Inklusiv- Paket“ konzipiert, wir bieten damit ein umfassendes Leistungspaket. In den Leistungen sind Know-how-Transfer, Schulungen und Informationsveranstaltungen enthalten.

Wir schätzen ein, dass Unternehmen, die auf dem aktuellen Stand in Sachen Smart Metering bleiben möchten, jährlich mindestens 10.000 Euro ausgeben müssten, um sich das Wissen dafür einzukaufen. Das alles ist im Pilot-Paket-Preis von TMS enthalten, natürlich auch die Weiterentwicklung des Systems nach gesetzlichen Vorgaben.

Damit schaffen wir Kostentransparenz und mit einer Laufzeit von 24 Monaten bleibt das Projekt auch zeitlich überschaubar. Unser Anspruch: Wir möchten, dass sich unsere Partner bei minimiertem Risiko auf Ihr Kerngeschäft konzentrieren können.

Es wurde auch eine eigene Software entwickelt?

Wir haben uns gründlich auf die Aufgaben vorbereitet: Da TMS seit 20 Jahren eigene Software-Entwicklung betreibt, war dies der nächste logische Schritt. Die Gateway- Admin-Software, das MDM- und Head End System, basieren auf einer im eigenen Rechenzentrum betriebenen SaaS-Plattform (Software as a Service). Diese macht für die Kunden kaum weitere Inves titionen in ITSysteme notwendig. TMS nimmt weiter permanent Anpassungen an die Rahmenbedingungen vor. Das System ist zudem hochgradig standardisiert. Dieses Angebot gilt übrigens nicht nur für Thüga-Partnerunternehmen, sondern für alle Energieversorgungsunternehmen in Deutschland.

Und wie steht es um Datensicherheit?

Datensicherheit steht bei uns an erster Stelle. Die TMS-eigenen Rechenzentren in Naila, Hof, Frankfurt und München sind bestens geschützt und stehen rund um die Uhr zur Verfügung, damit die sensiblen Kundendaten sicher beschafft, verarbeitet und verwaltet werden können.

Unser Handeln ist stets darauf gerichtet, die Daten nach aktuellen Sicherheitsstandards zu beschaffen, zu verarbeiten und zu verwalten. Uns ist bewusst, dass es sich hier um sensible Kundendaten handelt, für deren Sicherheit wir in der Verantwortung stehen. Auch die vom Gesetzgeber geforderten Aufbewahrungsfristen sind für uns eindeutige Vorgaben.

Rund 17 Milliarden Messwerte hat Thüga MeteringService bislang aufgezeichnet, geprüft und gespeichert. Aktuell werden etwa 450.000 Zeitreihen und jährlich 70 Millionen neu hinzukommende Marktnachrichten bei TMS verwaltet. Sämtliche Daten sind vor Systemausfällen und Angriffen von außen durch Hacker oder Viren geschützt.

Unsere Kunden haben damit die Sicherheit, dass ihre Daten bei TMS gut aufgehoben sind und sie jederzeit auf diese zugreifen können.

Und wie gewährleisten Sie die stetige Verfügbarkeit der Systeme?

Wie bereits erwähnt, verfügen wir nicht nur über eines, sondern mehrere äquivalente Rechenzentren. Diese sind mehrfach redundant an ein schnelles Glasfaser-Netz angeschlossen und garantieren eine schnelle Datenübertragung. Die Rechenzentren befinden sich zudem an Standorten, die auch bezogen auf Naturgewalten ein eher geringes Risiko für mögliche Ausfälle bergen.

Die Digitale Agenda 2014 - 2017 der Bundesregierung hat die Stärkung des Vertrauens in die IT-Sicherheit und der Integrität der digitalen Welt zum Ziel. Un ternehmen sollen angeregt werden, ihre IT-Sicherheit zu verbessern. Denn ein sicheres Internet ist der Schlüssel zu unserer digitalen Gesellschaft.

Eine erfolgreiche Digitalisierung gelingt nur mit IT-Sicherheit, und dafür steht ein Unternehmen wie TMS mit intelligenten Messsystemen, die sich durch Qualität, Zuverlässigkeit und Konformität nach den gültigen Richtlinien auszeichnen.

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